Assuan, eine sympathische Stadt mit etwa 400 00 Einwohner und liegt 750 km südlich von Kairo. Hier bei Assuan liegt das erste Nilkatarakt. Das bedeutet, daß sich im Nil Felsen erheben und es Stromschnellen gibt, die mit großen Schiffen nicht zu befahren sind. Die Fahrt mit einer Feluke (kleines Segelboot) ist die traditionelle Art, den Nil an den engen Stellen zu bereisen, da diese kleinen Boote gut navigieren können und die Stromschnellen damit gut umschifft werden können.

 

In altägyptischer Zeit wurde die umliegende Region Jebu (Elefantenland) genannt – vielleicht, weil die Ägypter hier erstmals die Dickhäuter sahen.

 

 

 

Bereits in der Pharaonenzeit, als die Hauptsiedlung noch auf der Insel Elephantine lag, war sie als die südliche Grenze des Alten Ägyptischen Reiches von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Karawanen der Händler.

 

 

 

Zur Zeit der Pharaonen wurde bis zur Römerzeit die Steinblöcke aus den Steinbrüchen gehauen, die für die ägyptischen Prachtbauten – Tempelanlagen – als Baumaterial dienten. 

 

 

 

Heute ist Assuan ein blühendes Industriezentrum, das Leben pulsiert hier und hat sich sein gemütliches orientalisches Flair erhalten.

 

 

 

 

Stolz zeigte und erzählte uns unser Reiseleiter von seiner Heimatstadt. Dazu orderte er Kutschen und lotste diese durch die engsten Gassen, damit wir in der kurzbemessenen Zeit viel sehen konnten.

 

 

 

Auch zeigte er uns „seine“ Moschee, wo er sich gerne zu einem Gebet zurück zieht. Sie ist auf einer Anhöhe gelegen und man hat einen herrlichen Blick über die Stadt und wie man auf den Bildern sieht konnten wir noch den herrlichen Sonnenuntergang genießen.

 

 

 

Assuan und seine Umgebung hat einen tiefen Eindruck auf mich hinterlassen. Ich würde sagen, es ist ein Ort, wie aus einem Bilderbuch. Hier spürt man noch nicht so extrem den Touristenrummel, obwohl der Ort wohl darauf eingerichtet ist und auch davon lebt.

 

 

 

 

Mit vielen schönen Eindrücken beenden wir diesen Tag, es geht wieder zum Schiff. Am nächsten Tag werden wir schon mitten in der Nacht, um 3.00Uhr geweckt. Abu Simbel ist dann unser Ziel. Davon berichte ich auf der nächsten Seite ....

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